Bauservice Public

Daniel Laubscher
Dipl. Architekt HTL
Bauinspektor
Schützenweg 20.
3294 Büren a/A

Unterstützungen und Beratungen
der öffentlichen Hand im Bau- und Planungswesen

projekte


Prospekt mit Widmung, für die Arbeit am Routennetz der Expo.02




Human Powered Mobility an der Expo.02

Das attraktive und sichere Routennetz - während und nach der Expo.02

Mit Musse und Muskelkraft an die Expo.02 und von Arteplage zu Arteplage, so lautete das Leitmotiv von HPM.

Grundlage für die Umsetzung bildete ein attraktives und sicheres Routennetz, das weit über die Landesausstellung hinaus der ortsansässigen Bevölkerung sowie Feriengästen und Ausflüglern zur Verfügung steht. Nachhaltig par excellence und ohne Übertreibung.

Die Routen basieren auf dem bestehenden nationalen Netz von Veloland Schweiz, den regionalen Radwanderwegen und dem Wanderwegnetz. Mit über 40 grösseren und kleineren Einzelprojekten wurden Gefahrenstellen beseitigt und Lücken geschlossen sowie Schulwege sicherer gemacht. 170 km ausgebaute Velowege, die auf 90 km auch als Skatingrouten signalisiert sind, bleiben bestehen.

Wahl und Qualität der Routen wurden gezielt auf eine langfristige Nutzung und damit auf eine nachhaltige Entwicklung des Umweltfreundlichen, nicht motorisierten Freizeit- und Ferienverkehrs in der landschaftlich einzigartigen und vielfältigen Drei-Seen-Region ausgerichtet.

Dass all die Routenprojekte - mit dem Pont Rotary als Wahrzeichen - in so kurzer Zeit verwirklicht werden konnten, ist der sprichwörtlichen Kooperationsbereitschaft der Gemeinden, kantonalen Fachstellen und Bewilligungsbehörden zu verdanken. Insbesondere mit den Naturschutzfachstellen und Schutzorganisationen der Kantone sowie mit nationalen Organisationen wie Schweizer Vogelschutz wurden von Anfang an in direkten Gesprächen allseits verträgliche Lösungen im Zusammenhang mit Ausbau des Routennetzes gesucht und für jedes einzelne Projekt auch gefunden. Der von der HPM-Projektleitung gewählte Weg der partnerschaftlichen Zusammenarbeit mit Exponenten der Ökologie hat sich bewährt und wird von beiden Seiten als erfolgreich beurteilt.

In der Expo.02-Region wurden gewissermassen als Premiere erstmals in der Schweiz ein signalisiertes und ebenfalls bleibendes Routennetz für Skatende geschaffen. Dies war nur dank der unkomplizierten und effizienten Mitwirkung der kantonalen Fachstellen, des Bundesamts für Strassen und der Beratungsstelle für Unfallverhütung möglich. Und genau auf den Tag der Eröffnung der Expo.02 verabschiedete der Bundesrat die erforderlichen Änderungen der rechtlichen Vorschriften.

Zusammen mit den Schweizer Wanderwegen SAW konnte eine Fernroute von Porrentruy bis Bern realisiert und dank weiteren touristischen Partnern unter dem Namen Trans Swiss Trail bis Chiasso verlängert werden.

Ergänzt wurde das Routennetz mit fünf Rastplätzen, die dank finanzieller Unterstützung der Stiftung "Weg der Schweiz" und "Pro Patria" erstellt werden konnten. Brunnen aus Jurakalk sowie Tische und Bänke aus Lothar-Holz garantieren für die fünf Rastplätze die angestrebte Nachhaltigkeit.

Text und Bilder aus "Human Powered Mobility an der Expo.02 - Ein Projekt der Stiftung Veloland Schweiz, Schlussbericht".

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